Der 22. März - Tag der Kriminalitätsopfer

Stefan Schuster weist auf Unterstützungsangebote für Opfer hin

  • von  Team Schuster
    22.03.2017
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Bild: Alexas_Fotos; pixabay

Terroranschläge, Massenüberfälle in der Silvesternacht, übergriffige Clowns, Einbruchswellen, Gewalt in den eigenen vier Wänden- Viele Menschen sind verunsichert oder haben Angst. „Wir dürfen Menschen, die Opfer von Gewalt geworden sind, nicht alleine lassen!“, so der Landtagsabgeordnete Stefan Schuster.

In den letzten Jahren wurden Opferrechte konsequent ausgebaut. So sind nach einer neuen Gesetzesänderung Stalking-Opfer künftig besser geschützt: Stalking ist nicht mehr nur dann strafbar, wenn das Opfer seine Lebenssituation verändern muss, sondern schon dann, wenn dessen Lebensgestaltung durch den Verfolger schwerwiegend beeinträchtigt wird. „Es kann nicht sein, dass Opfer erst ihren Job oder ihren Wohnort wechseln müssen, damit der Verfolger strafrechtlich belangt werden kann“, so der Landtagsabgeordnete. „Wer einer anderen Person unbefugt und beharrlich nachstellt, muss nach neuer Gesetzeslage mit einer Freiheitsstrafe von drei Jahren rechnen.“

Aber mit juristischem Beistand ist es oft nicht getan. „Die seelischen Verletzungen sind oftmals unheilbar und begleiten die Menschen ihr Leben lang“, so Stefan Schuster. „Umso wichtiger ist es, dass Opfer nicht in Vergessenheit geraten, sondern die bestmögliche Unterstützung erhalten. Das wichtigste ist es, diesen Menschen wieder Mut zu machen, sie zu stärken und ihnen eine Zukunftsperspektive zu geben.“ Wie wertvoll Unterstützung für Opfer ist, zeigt sich anhand der Arbeit des WEISSEN RING. Seit über vier Jahrzehnten steht der WEISSE RING an der Seite von Kriminalitätsopfern in Deutschland.